Thursday, 27. march 2008 4 27 /03 /März /2008 09:16

Heute lese ich einen Bericht und ich falle wie aus allen Wolken. Bin ich doch nicht auch diesem Wahnsinn verfallen, die Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Kann ich mich ebenfalls nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal den Kopf frei hatte von Arbeit und Verpflichtungen. Wo waren sie, meine Bedürfnisse. Es trifft es gut zu sagen, willkommen in der neuen Arbeitswelt. Wo aber liegt der Hund begraben, dass es uns immer passiert? Nach einem guten Kaffee und einem schon etwas trocken gewordenen Stück Osterreinling, kommt mir die Erleuchtung. Bin ich es doch selbst, der sich diesen Druck auferlegt und darunter leidet. Sucht man doch die Verantwortung immer gerne wo anders, nur selten vorerst bei sich selbst. Der Ausdruck "Eierkopf" würde jetzt gut zur Osterzeit passen.

Die Kunst zur Selbstausbeutung ist schon beachtenswert, die daraus resultierende Ambivalenz ebenso. Da es zu mal nicht nur alleine zur Arbeitswelt passt, sondern auch zu unserer Freizeitgestaltung. Da  erfreuen wir uns an der Arbeit, finden uns darin wieder und geben unser Ganzes. Im Gegensatz dazu, genießen wir heutzutage jegliche Freiheiten, mit welchen wir aber nicht gelernt haben, richtig umzugehen. Wir sind somit doch unabhängiger als einst in unserer Arbeitwelt und somit unser eigener Chef. Das Resultat wäre, dass wir uns selbst das Letzte abverlangen. Mein Leben wurde zu großen Teilen meine Arbeit, meine Bedürfnisse rückte ich unmerklich in den Hintergrund. Der äußere Zwang arbeiten zu müssen, wandelte sich zu einem inneren Zwang ab. Das wir arbeiten müssen, liegt auf der Hand, aber wir können es uns aussuchen, wo wir die Grenzen des äußerst Notwendigen setzen. Denn all unser Handeln hat auch eine unmittelbare Auswirkung auf uns selbst sowie auf unser Umfeld. Damit spreche ich das Prinzip von Ursache und Wirkung an. Arbeit macht einen erfolgreich, doch Erfolg kann uns auch ganz schön einsam machen. So wird mir bewusst, dass im schlimmsten Fall eine völlige Verarmung meines Privatlebens bevorstehen könnte. Es wäre überaus gut für mich zu lernen mein Basecamp aufzusuchen, um die mir selbst geschaffene Ruhe auszuhalten und anzunehmen. Wer schon mal ein Burnout hatte, weiß wovon ich spreche.

 

 

 

von MRM-Damey
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Wednesday, 12. march 2008 3 12 /03 /März /2008 01:43

Manager und Mitarbeiter im Burnout, die innerlich gekündigt haben - kein Horrorszenario, sondern Alltag, in den meisten Unternehmen. Doch nicht nur dort verhält es sich dermaßen, auch im unmittelbaren persönlichen Lebensbereich hat diese Volkskrankheit zugeschlagen. Es fehlt an etwas Grundsätzlichen: dem Lebenssinn. Im Rahmen eines "Sinnorientierten Arbeitens oder einer Sinnorientierten Lebensgestaltung" wir bei MRM-Damey Persönlichkeitsentwicklung" versucht, der zunehmenden Antriebslosigkeit entgegen zu wirken. Der Gestaltberater und Mentalcoach Ewald J. Damey, nimmt die Gestaltarbeit als Basis für seine Arbeit und zeigt in steter Anlehnung an seine Vorbilder Laura und Fritz Perls, woran man Sinnkrisen erkennt, was man dagegen tun kann, warum Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfreiheit so wichtig sind und weshalb Selbstverwirklichung meist nur Nabelschau ist, die man zugunsten einer Echten Selbstfindung besser sein lässt. Zudem wird der daraus resultierende Nutzen im Unternehmer, dem Angestellten oder der Privatperson geweckt und fordert sogleich auf ins "Tun" zu kommen.
Der Mentalcoach Ewald J. Damey bietet Seminare und Ausbildung zur Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikationsverbesserung in Verbindung mit Erlebnisorientierten Lernen an. Bei dem heute vorherrschenden Zeitgeist und der rasanten technischen Entwicklung, sind wir außerordentlich hart gefordert. Zudem hat die heutige Kapitalgesellschaft ein neues Wort für den Kapitalismus kreiert, es lautet "Flexibilität". Seiner Meinung nach rauscht unsere Gesellschaft mit unermesslicher Geschwindigkeit in einen sozialen Anschlag, bei dem letztendlich der Mensch auf der Strecke bleiben wird. Wir verbrauchen unsere Körpereigenen Ressourcen ebenso rücksichtslos wie unsere Natur, auf welche wir so angewiesen sind. Wir schützen nicht, was des Schützens Wert wäre. Wir jagen Dingen nach und uns selbst davon. Möglicherweise Burnout die Folge, - die neue Volkskrankheit. Es gibt eines zu sagen: Tun Sie was für sich.

von MRM-Damey - Community: Balance
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